Das Zeitalter der Offshore-Windenergie hat begonnen. 3.500 Megawatt in deutschen Gewässern liefern Strom – und viele wichtige Erkenntnisse. Die Anpassung der Produktionskapazitäten bei den Herstellern sowie die Entwicklung der Hafenstandorte schaffen die Voraussetzungen für die Serienfertigung der neuen 8-10 MW-Anlagenklasse und damit für Kostensenkungen und Industrialisierung. Im nationalen Ausbaupfad mit 15.000 MW bis 2030 sowie in den ausländischen Märkten liegen Potenziale. In 2016 brauchen wir eine enge Verzahnung der Netzinfrastruktur an Land und auf See, damit der Strom auch nach 2020 an Land gelangen und zu den Verbrauchern transportiert werden kann. Mit der jetzt anstehenden Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes werden wir die letzten Unsicherheiten für die Zeit ab 2020 ausräumen. Das wird zu sinkender Risikoeinschätzung und entsprechenden sinkenden Finanzierungskosten führen. Zusammen mit der Kostenreduktion bei den Anlagen, bei Installation und Wartung sollten Ausschreibungsergebnisse mittelfristig deutlich unter 10 Cent pro Kilowattstunde liegen. Damit wäre unser Ziel erreicht, die Gesamtkosten für die Energiewende zu stabilisieren und gleichzeitig der maritimen Wirtschaft eine industrielle Perspektive zu bieten.
Source: BMWi Energie

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